HACCP Konzept

Schritt für Schritt zum HACCP-Konzept — mit Praxisbeispielen, Checklisten und den 7 Grundsätzen für Gastronomiebetriebe in Österreich

Letztes Update:
26.3.2026

HACCP Konzept

Christian

Christian

Gründer von shoperate

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Ein HACCP-Konzept in der Gastronomie ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben. Dieser Leitfaden erklärt dir Schritt für Schritt, wie du dein HACCP-Konzept erstellst, welche Kontrollpunkte in Küche und Lager relevant sind, welche Checklisten du brauchst und worauf die Lebensmittelaufsicht bei einer Kontrolle achtet.

HACCP Konzept

Was ist ein HACCP-Konzept in der Gastronomie?

HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points — auf Deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte. Dahinter steckt ein systematisches Verfahren, mit dem du gesundheitliche Risiken in deinem Gastronomiebetrieb erkennst, bewertest und gezielt kontrollierst.

Das Ziel: Lebensmittel dürfen zu keinem Zeitpunkt — vom Wareneingang bis zur Ausgabe am Tisch — ein Risiko für die Gesundheit deiner Gäste darstellen. Ein HACCP-Konzept beschreibt, wo in deinem Betrieb Gefahren entstehen können, wie du sie überwachst und was passiert, wenn etwas schiefläuft.

Für Küchen, Restaurants, Cafés, Hotels, Imbisse und Cateringbetriebe ist HACCP kein optionales Qualitätsmerkmal, sondern eine gesetzliche Pflicht. Das Konzept umfasst alle Arbeitsschritte, in denen Lebensmittel gelagert, verarbeitet oder ausgegeben werden.

💡 Merke: HACCP ist kein einmaliges Dokument, sondern ein lebendes System. Es wird regelmäßig überprüft und an Änderungen im Betrieb angepasst — zum Beispiel bei neuen Gerichten, neuen Lieferanten oder baulichen Veränderungen in der Küche.

HACCP in Österreich: Pflicht und Richtlinien für die Gastro

Die rechtliche Grundlage ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene. Sie gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten — also auch in Österreich. Die Verordnung verpflichtet jeden Lebensmittelunternehmer, ein HACCP-gestütztes Verfahren einzurichten, durchzuführen und aufrechtzuerhalten.

In Österreich wird die Umsetzung durch das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG)geregelt. Ergänzend veröffentlicht das Bundesministerium Leitlinien zur Guten Hygienepraxis, die branchenspezifische Empfehlungen enthalten — unter anderem für die Gastronomie.

Wer ist betroffen? Grundsätzlich jeder Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet, behandelt, lagert, transportiert oder abgibt. In der Praxis betrifft das Restaurants, Gasthäuser, Kaffeehäuser, Imbissbetriebe, Hotels mit Küchenbetrieb, Caterer, Kantinen und Foodtrucks.

Welche HACCP-Richtlinien gelten in Österreich?

Drei Ebenen bestimmen, welche Richtlinien für deinen Betrieb relevant sind:

  • EU-Ebene: Verordnung (EG) Nr. 852/2004 — gilt unmittelbar und definiert die Pflicht zum HACCP-gestützten Verfahren
  • Nationale Ebene: LMSVG und die Leitlinien des österreichischen Lebensmittelbuchs (Codex Alimentarius Austriacus), die branchenspezifische Umsetzungsempfehlungen enthalten
  • Betriebliche Ebene: Dein individuelles HACCP-Konzept, abgestimmt auf Betriebsgröße, Speiseangebot und Prozesse

Für kleine Betriebe sieht die EU-Verordnung ausdrücklich Flexibilität vor. Du brauchst kein 100-seitiges Handbuch. Entscheidend ist, dass du die relevanten Gefahren kennst, kontrollierst und dokumentierst — angepasst an die Größe und Art deines Betriebs. Ein schlankes, auf deinen Betrieb zugeschnittenes Konzept mit den richtigen Checklisten reicht aus, solange es konsequent umgesetzt wird.

⚠️ Achtung: Bei einer Kontrolle durch die Lebensmittelaufsicht wird geprüft, ob ein HACCP-Konzept vorhanden, dokumentiert und im Betrieb umgesetzt ist. Fehlt es oder ist es nur auf dem Papier vorhanden, drohen Beanstandungen — im Wiederholungsfall auch Strafen.

Basishygiene als Grundlage: Was vor dem HACCP-Konzept stehen muss

Bevor du ein HACCP-Konzept aufbaust, muss die Basishygiene — auch Gute Hygienepraxis (GHP) genannt — in deinem Betrieb funktionieren. Die GHP bildet das Fundament, auf dem HACCP aufsetzt. Ohne saubere Grundlagen lässt sich kein wirksames Kontrollsystem betreiben.

Der Unterschied zum HACCP-Konzept: Die Basishygiene beschreibt die allgemeinen Voraussetzungen, die unabhängig von einzelnen Prozessschritten gelten. HACCP setzt erst dort an, wo eine gezielte Überwachung an konkreten Kontrollpunkten nötig ist.

Zur Basishygiene in der Gastronomie gehören:

  • Personalhygiene: Saubere Arbeitskleidung, Händewaschen, Schmuckverbot, Gesundheitszeugnis
  • Reinigung und Desinfektion: Reinigungsplan für Küche, Lager und Sanitärbereiche mit definierten Intervallen, Mitteln und Verantwortlichkeiten
  • Schädlingsbekämpfung: Präventive Maßnahmen gegen Insekten und Nagetiere, regelmäßige Kontrolle, Zusammenarbeit mit Fachbetrieben
  • Bauliche Voraussetzungen: Leicht zu reinigende Oberflächen, getrennte Bereiche für rein und unrein, funktionierende Lüftung
  • Abfallentsorgung: Getrennte, geschlossene Behälter, regelmäßige Abfuhr, keine Lagerung in der Nähe von Lebensmitteln

👉 Tipp: Dokumentiere deine Basishygiene in einem Hygieneplan. Dieser Plan zeigt bei einer Kontrolle, dass dein Betrieb die Grundvoraussetzungen erfüllt — und erleichtert dir den Aufbau des HACCP-Konzepts.

Die 7 HACCP-Grundsätze in der Gastronomie

Das HACCP-System basiert auf sieben Grundsätzen, die international durch den Codex Alimentarius festgelegt sind. Für die Gastronomie lassen sie sich so zusammenfassen:

Nr. Grundsatz Bedeutung in der Gastro-Praxis
1 Gefahrenanalyse Alle biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren für jede Arbeitsstufe identifizieren — z. B. Salmonellen bei rohem Geflügel, Reinigungsmittelrückstände an Arbeitsflächen.
2 Kritische Kontrollpunkte (CCPs) festlegen Die Stellen im Prozess bestimmen, an denen eine Kontrolle die Gefahr beseitigt oder auf ein sicheres Niveau senkt — z. B. Kerntemperatur beim Garen.
3 Grenzwerte definieren Messbare Grenzen festlegen, die am CCP eingehalten werden müssen — z. B. Kerntemperatur mindestens 75 °C für mindestens 2 Minuten.
4 Überwachung einrichten Regelmäßig messen und kontrollieren, ob die Grenzwerte eingehalten werden — z. B. tägliche Temperaturmessung im Kühlhaus.
5 Korrekturmaßnahmen festlegen Definieren, was passiert, wenn ein Grenzwert überschritten wird — z. B. Ware entsorgen, Gerät reparieren, Ursache dokumentieren.
6 Verifizierung durchführen Regelmäßig überprüfen, ob das gesamte System funktioniert — z. B. durch jährliche interne Audits oder Labortests.
7 Dokumentation führen Alle Maßnahmen, Messungen und Korrekturen schriftlich festhalten — als Nachweis gegenüber der Behörde und zur internen Nachverfolgung.

💡 Merke: Nicht jeder Prozessschritt ist ein CCP. Viele Gefahren lassen sich bereits durch die Basishygiene kontrollieren. Nur dort, wo eine gezielte Kontrolle zwingend nötig ist, wird ein kritischer Kontrollpunkt definiert.

Gastro-HACCP-Konzept erstellen: Schritt für Schritt

Gefahrenanalyse in der Küche

Im ersten Schritt listest du alle Arbeitsprozesse auf, bei denen Lebensmittel betroffen sind — vom Wareneingang über die Lagerung und Zubereitung bis zur Ausgabe. Für jeden Schritt fragst du: Welche biologischen Gefahren (Bakterien, Viren, Schimmel), chemischen Gefahren (Reinigungsmittel, Allergene) oder physikalischen Gefahren (Fremdkörper, Glassplitter) können auftreten?

Dabei hilft ein Fließdiagramm, das den Weg jedes Lebensmittels durch deinen Betrieb abbildet. So erkennst du systematisch, wo Risiken entstehen — und wo nicht.

👉 Tipp: Beziehe dein Küchenteam in die Gefahrenanalyse ein. Wer täglich an der Linie arbeitet, kennt die kritischen Stellen oft besser als jedes Lehrbuch.

Kritische Kontrollpunkte festlegen

Nicht jede Gefahr erfordert einen eigenen CCP. Entscheidend ist die Frage: Gibt es an dieser Stelle eine Kontrolle, ohne die eine Gesundheitsgefahr nicht verhindert werden kann? Wenn die Antwort Ja ist, hast du einen kritischen Kontrollpunkt.

Ein bewährtes Werkzeug dafür ist der CCP-Entscheidungsbaum — eine Abfolge von Ja/Nein-Fragen, die dich systematisch zur richtigen Einstufung führt. Kannst du die Gefahr bereits durch Basishygiene kontrollieren? Dann ist es kein CCP, sondern wird über die GHP gesteuert.

Grenzwerte und Temperaturkontrollen definieren

Für jeden CCP legst du einen messbaren Grenzwert fest. In der Gastronomie sind das in den meisten Fällen Temperaturen und Zeiten:

  • Kühlung: Kühlware bei maximal +4 °C, Tiefkühlware bei mindestens –18 °C
  • Erhitzen: Kerntemperatur von mindestens +75 °C für mindestens 2 Minuten (in vielen Fällen als Richtwert empfohlen)
  • Warmhalten: Speisen bei mindestens +65 °C bis zur Ausgabe
  • Auftauen: Kontrolliert im Kühlschrank, nicht bei Raumtemperatur

Diese Werte müssen regelmäßig gemessen und dokumentiert werden — idealerweise mit kalibrierten Thermometern und festen Prüfintervallen.

Korrekturmaßnahmen und Verifizierung planen

Wenn ein Grenzwert überschritten wird, muss klar sein, was passiert. Typische Korrekturmaßnahmen in der Gastronomie:

  • Ware, die zu warm gelagert wurde, wird entsorgt
  • Gericht wird nochmals auf die richtige Kerntemperatur erhitzt
  • Defektes Kühlgerät wird sofort repariert oder Ware umgelagert
  • Vorfall wird dokumentiert und die Ursache analysiert

Die Verifizierung prüft, ob dein HACCP-System insgesamt funktioniert. Das kann eine jährliche Überprüfung aller CCP-Protokolle sein, stichprobenartige Labortests oder ein internes Audit. Entscheidend ist, dass du nicht nur im Alltag kontrollierst, sondern auch regelmäßig das System selbst hinterfragst.

Typische HACCP-Kontrollpunkte in der Gastronomie

In den meisten Gastronomiebetrieben wiederholen sich dieselben kritischen Stellen. Hier sind die häufigsten Kontrollpunkte — abgegrenzt von der Basishygiene, die weiter oben beschrieben ist. Die folgende Tabelle zeigt nur jene Punkte, an denen eine gezielte CCP-Überwachung nötig ist:

Kontrollpunkt Gefahr Maßnahme Grenzwert
Wareneingang Kühlkette unterbrochen, MHD überschritten, Verpackung beschädigt Temperaturmessung, Sichtkontrolle, Lieferschein-Check Kühlware ≤ +4 °C, TK ≤ –18 °C
Kühlung / Tiefkühlung Keimvermehrung durch zu hohe Lagertemperatur Tägliche Temperaturkontrolle, Aufzeichnung Kühlschrank ≤ +4 °C, TK ≤ –18 °C
Erhitzen / Garen Krankheitserreger überleben bei zu niedriger Kerntemperatur Kerntemperaturmessung mit Einstichthermometer Kerntemperatur ≥ +75 °C
Warmhalten Keimvermehrung in der Gefahrenzone (10–60 °C) Temperatur im Bain-Marie oder Wärmeschrank prüfen ≥ +65 °C, max. 3 Stunden
Kreuzkontamination Übertragung von Keimen zwischen rohen und gegarten Lebensmitteln Getrennte Schneidebretter, separate Lagerzonen, Händehygiene Keine direkte Berührung roh/gegart

⚠️ Achtung: Die sogenannte Gefahrenzone zwischen +10 °C und +60 °C ist der Temperaturbereich, in dem sich Bakterien am schnellsten vermehren. Lebensmittel sollten diesen Bereich so kurz wie möglich durchlaufen.

HACCP Checklisten und Dokumentation in der Gastronomie

Die Dokumentation ist der Nachweis, dass dein HACCP-Konzept im Alltag gelebt wird — nicht nur auf dem Papier existiert. Bei einer behördlichen Kontrolle werden in der Regel folgende Unterlagen geprüft:

  • Temperaturlisten: Tägliche Aufzeichnungen für Kühlschränke, Tiefkühler und Warmhaltegeräte
  • Wareneingangsprotokoll: Datum, Lieferant, Produkt, Temperatur bei Anlieferung, Zustand
  • Reinigungsplan: Welche Bereiche werden wann, womit und von wem gereinigt?
  • CCP-Protokolle: Messwerte an kritischen Kontrollpunkten mit Datum und Unterschrift
  • Korrekturmaßnahmen: Dokumentation von Abweichungen und den getroffenen Maßnahmen
  • Schädlingskontrollberichte: Protokolle des Schädlingsbekämpfers
  • Schulungsnachweise: Wer wurde wann zu welchem Thema geschult?

👉 Tipp: Du musst nicht jedes Dokument von Grund auf selbst erstellen. Viele Wirtschaftskammern und Branchenverbände in Österreich bieten Mustervorlagen und Checklisten zum Download an — etwa die WKO oder die jeweiligen Landesbehörden.

HACCP-Schulung: Wer muss geschult werden?

Jede Person, die in deinem Betrieb mit Lebensmitteln umgeht, muss über die Grundlagen der Lebensmittelhygiene und des HACCP-Systems geschult sein — das gilt für Köche, Servicekräfte, Küchenhilfen und Reinigungspersonal gleichermaßen. Auch Saisonkräfte und Aushilfen müssen nachweislich eingewiesen sein.

Eine gesetzlich fixierte Frist für die Wiederholung gibt es in Österreich nicht. In der Praxis empfehlen die Behörden eine jährliche Auffrischung sowie eine Schulung bei Neueintritt und bei wesentlichen Änderungen im Betrieb. Anbieter in Österreich sind unter anderem WKO, WIFI und zahlreiche private Institute.

Digitale Lösungen können die gesamte Dokumentation erheblich vereinfachen. Statt Papierlisten lassen sich Temperaturmessungen, Reinigungsprotokolle, Schulungsnachweise und Checklisten über ein digitales Kassensystem oder eine Betriebssoftware erfassen — automatisiert, lückenlos und jederzeit abrufbar.

Häufige Fragen

Was versteht man unter einem HACCP-Konzept?

HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points — auf Deutsch Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte. Es ist ein systematisches Verfahren, mit dem Gastronomiebetriebe gesundheitliche Risiken bei der Lagerung, Zubereitung und Ausgabe von Lebensmitteln erkennen, kontrollieren und dokumentieren.

Ist HACCP in der Gastronomie gesetzlich vorgeschrieben?

Ja. Die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 verpflichtet alle Lebensmittelunternehmer — einschließlich Gastronomiebetriebe — ein HACCP-gestütztes Verfahren einzurichten. In Österreich wird dies durch das LMSVG konkretisiert. Die Pflicht gilt unabhängig von der Betriebsgröße.

Wie viele HACCP-Grundsätze gibt es?

Das HACCP-System basiert auf 7 Grundsätzen: Gefahrenanalyse, CCP-Festlegung, Grenzwerte definieren, Überwachung, Korrekturmaßnahmen, Verifizierung und Dokumentation. Ergänzend empfiehlt der Codex Alimentarius 5 vorbereitende Schritte — insgesamt also 12 Schritte.

Was wird mit einer HACCP-Checkliste kontrolliert?

Mit HACCP-Checklisten überwachst du die kritischen Kontrollpunkte in deinem Betrieb — vor allem Temperaturen bei Kühlung, Erhitzung und Warmhaltung, die Wareneingangskontrolle, die Einhaltung des Reinigungsplans sowie die korrekte Trennung von rohen und gegarten Lebensmitteln. Jede Messung und jede Abweichung wird dokumentiert.

Braucht ein kleiner Gastronomiebetrieb ein vollständiges HACCP-Handbuch?

Nein. Die EU-Verordnung sieht für kleine Betriebe ausdrücklich Flexibilität vor. Ein schlankes, auf deinen Betrieb zugeschnittenes HACCP-Konzept mit den relevanten Checklisten reicht aus. Entscheidend ist nicht der Umfang, sondern dass du die Gefahren kennst, kontrollierst und nachweisbar dokumentierst.

Was ist der Unterschied zwischen HACCP und Basishygiene?

Die Basishygiene (Gute Hygienepraxis, GHP) umfasst allgemeine Maßnahmen wie Reinigung, Personalhygiene und Schädlingsbekämpfung — sie gilt für den gesamten Betrieb und bildet das Fundament. Das HACCP-Konzept baut darauf auf und definiert zusätzlich die kritischen Kontrollpunkte, an denen eine gezielte Überwachung unverzichtbar ist.

Wie oft muss eine HACCP-Schulung gemacht werden?

In Österreich gibt es keine gesetzlich fixierte Frist. In der Praxis wird eine jährliche Auffrischung empfohlen. Neue Mitarbeiter müssen vor Arbeitsbeginn eingewiesen werden. Bei wesentlichen Änderungen im Betrieb ist eine zusätzliche Schulung sinnvoll.

Christian
Christian
Gründer von shoperate

Ein HACCP-Konzept in der Gastronomie ist keine bürokratische Pflichtübung, sondern ein praktisches Werkzeug für die tägliche Lebensmittelsicherheit in deinem Betrieb. Die Grundlage bildet eine saubere Basishygiene — Reinigung, Personalhygiene, Schädlingsbekämpfung, Kühlkette. Darauf aufbauend identifizierst du mit den 7 HACCP-Grundsätzen die kritischen Stellen in deinen Prozessen und überwachst sie systematisch.

Entscheidend ist, dass du dein Konzept lebst und dokumentierst. Temperaturlisten, Reinigungspläne und Schulungsnachweise sind nicht nur bei behördlichen Kontrollen wichtig — sie helfen dir auch, Fehler frühzeitig zu erkennen und die Qualität in deiner Küche dauerhaft zu sichern.

Für kleine Betriebe gilt: Du brauchst kein 100-seitiges Handbuch. Ein schlankes, auf deinen Betrieb zugeschnittenes HACCP-Konzept mit den richtigen Checklisten reicht aus — solange es konsequent umgesetzt wird.

lg Christian und das Team von shoperate

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